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Tag 2 | Hintergrund der Station

Himmel, Klima, Luft und Wasser

Für Himmel gibt es im Deutschen nur ein Wort, im Englischen dagegen zwei: heaven und sky. Sky meint den Himmel, den wir sehen können, bei heaven geht es um den Ort der liebevollen Freundschaft zwischen Gott und seiner Schöpfung, also auch uns Menschen. Heaven ist somit ein Beziehungs-Ort, kein räumlicher Ort. „Wir sehnen uns nach der Freude des Himmels, wo Gott ist …. Vierundzwanzig Stunden bei ihm sein …”, schreibt Mutter Teresa zu diesem „Freundschafts-Himmel“.

Unter Klima versteht man den meteorologisch ermittelten Durchschnitt der dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre. Dieser Durchschnitt ist sowohl auf kleine Räume (Meso- beziehungsweise Regionalklima) als auch auf große kontinentale Dimensionen (Makroklima) bezogen.

Klima bezeichnet auch alle Wettererscheinungen, die für ein Gebiet über viele Jahrzehnte hinweg typisch sind.

Das Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Kohle und Benzin fördert Luftverschmutzung, Erderwärmung (CO2) und verschiedene menschliche Krankheiten. Das macht den Schutz der Wälder, Blumen, Gewässer und letztlich der ganzen Schöpfung so wichtig. Dinge wie Sauerstoffproduktion, Heimat für Tiere und Pflanzen, sauberes Trinkwasser und eine auch für den Menschen erholsame Natur hängen davon ab. Ferner können Menschen und andere Lebewesen nur in je einem bestimmten Temperaturfenster existieren. Erderwärmung kann daher richtig gefährlich werden. Es gibt immer mehr Menschen, die „Klimaflüchtlinge“ sind, weil sie aufgrund des Klimawandels ihre Heimat verlassen mussten. Eine Vereinbarung angemessener klimapolitischer Ziele und deren Einhaltung würden eine positive Auswirkung auf das Klima haben.

Darüber hinaus erinnert die sich bewegende Luft, der Hauch des Windes und der Atem uns Menschen an den Heiligen Geist, der dynamisch in der Schöpfung weht und der uns Menschen untereinander und mit Gott verbindet. Wasser ist ein Element des Lebens und der Reinigung: Wir Menschen bestehen zu 60-75% aus Wasser. Wasser erinnert uns an die Taufe und daran, dass wir dazu eingeladen sind, unsere Beziehungen zu uns selbst, zu anderen, zur Schöpfung und zu Gott zu „reinigen“, um sie besser leben zu können.

  • Gott schenkt uns Liebe und Freundschaft
  • Gott schenkt uns ein Klima, in dem wir und alle Geschöpfe leben können
  • Gott schenkt uns Luft zum Atmen
  • Gott schenkt uns das Lebenselixier Wasser

Balanceboard

Als Menschen können wir dazu beitragen, dass das Klima im Gleichgewicht bleibt. Und du? Schaffst du es, deinen Körper ins Gleichgewicht zu bringen? Probiere es mal aus auf dem Balanceboard.
Schaffst du es, eine Minute lang dich nicht auf dem Boden abzustützen?

Kurbellaterne

Wissenschaftler tüfteln immer weiter an Möglichkeiten, um mit Hilfe der Natur Energien zu gewinnen. Das nennt man „Erneuerbare Energien“. Mit Hilfe des Windes, des Wassers und der Sonne kann man Strom produzieren. Aber auch du kannst mit deiner Muskelkraft Energie erzeugen. Bring die Laterne zum Leuchten! Wenn du magst, kannst du dein Handy daran aufladen.

Gut fürs Klima - schlecht fürs Klima

Die Kärtchen mit den unterschiedlichen Aussagen und ihren Auswirkungen auf das Klima sollen in die entsprechenden Sortierboxen gesteckt werden. Jede Karte, die gut für das Klima ist, in die grüne Box und die Auswirkungen, die das Klima verschlechtern, in die rote Box. Am unteren Rand der Kärtchen befinden sich kleine Muster. Stimmen diese mit dem Muster auf der Hauptkarte überein, ist richtig sortiert worden.