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Psalm 56,4-9

Social Media

Gefühle, Selbstbild und Sehnsucht.

Soziale Medien sind ein fester Teil des Alltags. Sie bieten die Möglichkeit, sich zu zeigen, Anerkennung zu bekommen und Kontakte zu pflegen. Gleichzeitig können sie Druck erzeugen: Likes, Kommentare und Follower vermitteln schnell, dass Wert oder Beliebtheit von außen abhängen.

Für Jugendliche geht es dabei oft um Gefühle wie Freude, Stolz, Unsicherheit oder die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Social Media kann verbinden, aber auch das Selbstbild verzerren oder das Gefühl verstärken, nicht genug zu sein.

Social Media

Auf vorbereiteten Karten halten die Teilnehmenden ihre Gedanken und Erfahrungen zu Social Media fest. Die Karten werden anschließend sichtbar aufgehängt.

5 Bilder

Bleibe souverän!

7 Tipps für eine gesunde Social-Media-Nutzung

 
1. Traue der Glitzerwelt nicht
Nirgends herrscht so wenig Authentizität wie in den sozialen Medien. Digital sind alle schön: Filter, Photoshop und aufwändiges Make-up verändern jeden in vermeintliche Schönheitsideale. Gestellte Szenen lassen uns glauben, andere würden ein perfektes Leben führen und ihre Freizeit prinzipiell an Stränden verbringen. Aber der Alltag sieht anders aus, die anstrengenden und frustrierenden Momente werden nicht gepostet. 
 
2. Richte den Fokus auf das echte Leben
Instagram, TikTok & Co. bieten die Möglichkeit sich auszutauschen. Aber diese Netzwerke können niemals einen echten menschlichen Kontakt ersetzen. Wir sind soziale Wesen und sind auf Kontakt (Umarmungen, Blicke, Lachen) angewiesen. Schenke dem realen Leben immer mehr Aufmerksamkeit als dem virtuellen. 
 
3. Nicht in schlechter Stimmung surfen
Fühlst du dich traurig, einsam oder hast einfach schlechte Laune? Dann lege bewusst eine Social-Media-Pause ein. Mache etwas Alternatives, das Glückhormone ausschüttet, zum Beispiel Sport oder einen Spaziergang in der Sonne. 
 
4. Setze ein zeitliches Limit
Wir verbringen täglich über 3 ½ Stunden (vielleicht auch mehr) im Internet. Wie viel Social-Media pro Tag gut tut und wie viel bereits das Wohlbefinden beeinträchtigt, ist sehr individuell. Überlege bewusst, zu welchen Tageszeiten und in welchen Situationen du auf dein Handy verzichten kannst – es gibt verschiedene Möglichkeiten, das tägliche Zeitlimit zu begrenzen. 
 
5. Suche dir authentische Vorbilder
Du folgst super-schlanken, makellosen Fitness- oder Food-Influencer*innen, die Kalorien zählen, mit blendender Laune ihr Sportprogramm durchziehen? Solche Vorbilder können die Stimmung und die Zufriedenheit negativ beeinflussen. Höre in dich hinein – welche Personen tun dir gut, welchen solltest du besser nicht mehr folgen.
 
6. Nicht mit dem Handy „einschlafen“
Nehme das Handy nicht mit ins Bett – denn der Abend sollte eine Phase der Ruhe sein. Neue Reize und Informationen sind kurz vor dem Schlafengehen nicht förderlich. 
 
7. Schütze dich vor Cybermobbing
Wer keine Sicherheitsvorkehrungen trifft, kann im Internet mit verletzenden Kommentaren und Cybermobbing konfrontiert werden. In der virtuellen Welt neigen leider einige Menschen dazu, ihre Hemmungen fallen zu lassen. Vor allem unter dem Schutz der Anonymität teilen sie besonders hart aus. 
Hinweis: Profil und Posts nur für Personen aus der Freundesliste; keine Nachrichten von Fremden erhalten; folge nur Personen, die du kennst – im Zweifelsfall recherchiere, bevor du jemanden als Freund*in hinzufügst. 

Ein Film rundet die Station ab und zeigt, wie Social Media Gefühle und Selbstbild beeinflussen kann.
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