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Lebensweg

Von der Taufe bis zur Auferstehung

Diese Station führt in fünf Schritten durch den Lebensweg: von der Taufe über das Leben und Sterben bis zur Auferstehung. Sie macht sichtbar, dass christlicher Glaube den Tod nicht ausklammert, sondern ihn von Anfang an mitdenkt. Schon in der Taufe wird ein Mensch, wie es die Tradition sagt, „auf den Tod und die Auferstehung Christi getauft“. Ein schwarzer Vorhang trennt symbolisch den Weg vom Tod zur Auferstehung und markiert diesen Übergang ganz konkret im Raum.

  • Was bedeutet es für mich, dass mein Leben einmal endet?
  • Woran erkenne ich, dass ich wirklich lebe, und nicht nur funktioniere?
  • Was verbinde ich mit meiner eigenen Taufe, auch wenn ich mich nicht daran erinnern kann?
  • Was stelle ich mir unter Auferstehung vor?

6 Bilder

Taufe

Was bedeutet Taufe? Am Brunnen mit fließendem Wasser wird spürbar, wie die Taufe für das Leben stärkt und in die Gemeinschaft aufnimmt. Ein Bild mit Daumenabdrücken auf der Staffelei macht sichtbar, dass jede*r Getaufte ein unverwechselbarer, geliebter Mensch ist. Der Schriftzug „Du bist geliebt“ bringt es auf den Punkt.

 
Leben

Was macht mein Leben aus? Was heißt Leben für mich, und was ist mir wirklich wichtig? Ein Regal mit Alltagssymbolen regt zum Nachdenken an. An einem Stehtisch mit einer 5-Minuten-Sanduhr laden Impulsfragen zu einem kurzen, aber intensiven Austausch ein: Was würde ich tun, wenn ich wüsste, dass mir nur noch begrenzt Zeit bleibt?

 
Sterben

Ein offener Sarg steht bewusst mitten im Raum und lädt dazu ein, sich mit dem eigenen Todesverständnis auseinanderzusetzen, auch körperlich, etwa indem man sich selbst hineinlegt. Karten mit Impulstexten geben dabei Orientierung und helfen, Gedanken in Worte zu fassen.

 
Durchgang

Ein schwarzer Vorhang trennt symbolisch den Weg vom Tod zur Auferstehung. Wer hindurchgeht, verlässt bewusst den Bereich des Sterbens und betritt den der Hoffnung.

 
Auferstehung

Was bedeutet Auferstehung für dich? In Schalen können Blumensamen eingepflanzt werden, als Zeichen für neues Leben, das aus scheinbar totem Boden wächst. Dazu gibt es die Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu malen oder zu schreiben. Ein Hintergrundtext ordnet die Auferstehung aus christlicher Sicht ein.