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Versöhnung

Umkehr und Neuanfang.

Das Sakrament der Versöhnung, auch Beichte genannt, lädt dazu ein, sich mit Bruchstellen im eigenen Leben auseinanderzusetzen und einen Neuanfang zu wagen. Die Station macht deutlich, dass Versöhnung sich immer in zwei Richtungen zeigt: zwischen Menschen und in der Beziehung zu Gott.

  • Wo in meinem Leben ist gerade etwas zerbrochen oder unausgesprochen?
  • Fällt es mir leichter, um Verzeihung zu bitten oder zu vergeben?
  • Was würde sich verändern, wenn ich den ersten Schritt zur Versöhnung wagen würde?

3 Bilder

Einstieg mit Impulsfragen

Kurze Impulsfragen an der Station helfen dabei, persönliche Erfahrungen und erste Gedanken zum Thema Versöhnung zu sammeln.

Umkehr und Neuanfang

Vier Texte zu zerbrochener Beziehung, Persönlichkeit, Glaube und Gesellschaft laden zur Auseinandersetzung mit Bruchstellen im eigenen Leben ein. Mosaikscherben stehen symbolisch für diese Erfahrungen. Über Fußspuren führt der Weg bis zu einem Kreuz, an dem zum Abschluss eine eigene Scherbe abgelegt werden kann, als Ausdruck der Bereitschaft zur Umkehr und zum Neuanfang mit Gott.

Deine Verbindung zu Gott

Ein Stück Seil symbolisiert die eigene Verbindung zu Gott. Wird es durchtrennt, zeigt das: Fehlverhalten kann diese Beziehung stören oder unterbrechen, doch Gott schenkt immer wieder eine neue Chance, indem das Seil wieder zusammengeknotet wird. Die sichtbaren Knoten werfen die Frage auf, was mit der Nähe zu Gott passiert, wenn das Band immer wieder neu geknüpft werden muss.

Versöhnung mit meinen Mitmenschen

Versöhnung beginnt oft mit einem ersten Schritt, einem ehrlichen Wort. Die Teilnehmenden schreiben einem Menschen, den sie verletzt haben, einen persönlichen Entschuldigungsbrief. Zettel, Stifte und passende gelbe Briefumschläge liegen dafür bereit.